Michael Simon
Mitglied des rheinland-pfälzischen Landtages für den Wahlkreis 17 – Bad Kreuznach
Telefon: 0671 / 92897593
Auszug aus meinem Blog / Newsletter
Wir trauern um Michael Simon
Michael Simon ist völlig unerwartet in den frühen Morgenstunden des letzten Tages im Jahr verstorben. Wir sind noch alle unter Schock!
Das Bürgerbüro-Team
Nicole Ullrich und Joachim Kübler
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„Wir sind bestürzt und tief betroffen vom plötzlichen Tod unseres Freundes, politischen Begleiters und Herzblut-Genossen Michael Simon. Aus dem Nichts wurde er gestern Nacht durch einen plötzlichen Tod aus dem Leben gerissen. Das Leid für seine Familie muss unermesslich sein. Wir sind mit unseren Gedanken bei ihnen“, sagten SPD Vorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Alexander Schweitzer, Ministerpräsident, SPD.
„Seit JUSO-Tagen kenne ich Michael. Er war tief verwurzelt in seiner Heimat und kannte alle Facetten des Lebens: Nach einer erfolgreichen Konditorlehre arbeitete er als Zivildienstleistender in einer Rheumaklinik und holte später auf dem zweiten Bildungsweg das Abitur nach. Dass Michael sich für ein Studium der Sozialpädagogik entschied, zeigte, wie er Politik verstand und praktizierte. Er arbeitete in der Wohnungslosenhilfe und der Diakonie. Von sozialer Gerechtigkeit, Solidarität und Nächstenliebe war sein politisches Engagement zutiefst geprägt. Er hat von der Pieke auf gelernt, wie man politische Ziele in einer Verwaltung konkret umsetzen kann“, so Alexander Schweitzer weiter. Von 2003 bis 2021 hat Michael Simon im Jugendamt Mainz-Bingen gearbeitet, bevor er 2021 für die SPD in den Landtag einzog. Sein Mandat hatte er direkt gewonnen. „Seine Bodenhaftung, seine Fähigkeit, sich in die Nöte anderer zu versetzen, um Ihnen zu helfen, sein klarer politischer Kompass und seine Freundschaft werden uns fehlen und sie sind der Fraktion eine Verpflichtung“, erklärte Fraktionsvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Wir rücken zusammen als große sozialdemokratische Familie und trauern mit Michaels Eltern“, so Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Alexander Schweitzer.
Weihnachtliches Treffen
Schon früh sind die ersten Gäste in mein Bürger- und Wahlkreisbüro eingetroffen. Unser Treffen zum Jahresausklang und kurz vor Weihnachten bot eine gute Möglichkeit zum Austausch und Gespräch – übrigens nicht nur über Politik. Bei Kaffee, Tee, Glühwein, Stollen, Schmalzbroten, Käsewürfeln und Gebäck stimmte der Rahmen hervorragend. Schön, dass ihr da wart, und ein herzliches Dankeschön an das Orga-Team, das mich so toll unterstützte.
Ein frohes Weihnachtsfest & einen gutes neue Jahr
Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben ein frohes Weihnachtsfest, besinnliche Feiertage und einen guten Start in das neue Jahr 2026 – verbunden mit Gesundheit, Glück und Zuversicht.
Möge das kommende Jahr von Frieden und Verständnis geprägt sein. Lassen wir Brücken entstehen, wo Mauern stehen, und begegnen wir einander mit Offenheit, Mitgefühl und dem Willen zu einer Gemeinschaft, die auf Toleranz und Solidarität basiert.
Mein Wunsch ist, dass das neue Jahr uns inspiriert, nachhaltige Wege zur Lösung von Konflikten zu finden – für eine Welt, in der jedes Leben geachtet und geschätzt wird.
Besuch der Stadtbibliothek
Rund 500 Besucherinnen und Besucher täglich und 150 Tausend im Jahr, brachten der Bibliothek ein Rekordjahr ein. Unterstützt durch ein vielfältiges und engagiertes Team wird ein lebendiger Ort geschaffen. Für Bad Kreuznach und unsere gesamte Region ist dieses Haus ein echter Anziehungspunkt und ein Beitrag zu Bildungsgerechtigkeit und zur Beschäftigung mit Literatur und Medien. Ein Besuch in dieser kommunalen Einrichtung lohnt sich immer – vielen Dank für diese Möglichkeit und Gelegenheit zur umfassenden Information.
Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen
Ich setze mich dafür ein, den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor jeder Form von Gewalt weiter zu stärken. Im Landtag haben wir heute ein Gesetz beschlossen, durch das es künftig in Rheinland-Pfalz eine Landesbeauftragte oder einen Landesbeauftragten gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen geben soll. In meiner Rede im Plenum habe ich betont: „Gewalt gegen Kinder und Jugendliche darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben – besonders besorgniserregend ist die sexualisierte Gewalt. Wir brauchen eine Kultur des Hinsehens.“ Ich habe außerdem ausgeführt: „In Rheinland-Pfalz haben wir den Pakt gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen geschlossen, um das Schweigen zu brechen und Prävention sowie Intervention zu stärken. Die oder der Landesbeauftragte ist dafür ein essenzieller Baustein und eine verlässliche Anlaufstelle.“
Besuch im Bad Kreuznacher Tierheim
Mein Besuch im Bad Kreuznacher Tierheim auf dem Kuhberg zeigt eindrücklich, wie viel Engagement und Herzblut dort die Ehren- und Hauptamtlichen täglich einbringen – und wie viel Leid dennoch vermeidbar wäre. Jeden Tag kommen und gehen Tiere. Das Tierheim ist längst mehr kein Fundbüro – es ist ein Auffangnetz für Lebewesen. Dabei wurde ich im Gespräch darauf aufmerksam gemacht , wie dringend es eine flächendeckende Katzenschutzverordnung braucht, um Tierleid zu verhindern, Tierheime zu entlasten und nachhaltigen Tierschutz überhaupt möglich zu machen. Ich habe einige Arbeitsaufträge mitgenommen – und im neuen Jahr soll dann auch eine neue Katze ein neues Zuhause haben.
Delegiertenkonferenz der IG-Metall
Auf der Delegiertenkonferenz der IG-Metall Verwaltungsstelle Bad Kreuznach in der Kreisverwaltung habe ich sprechen dürfen. In meiner Rede vor den Delegierten aus den Betrieben habe ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen für deren täglichen Einsatz für gute Arbeit und Beschäftigungssicherung bedankt. Ganz aktuell haben die Betriebsräte der IG-Metall und die Verwaltungsstellen an den Musashi-Standorten einen ganz wichtigen Beitrag zu einem teilweise auch schmerzhaften Ergebnis im Schlichtungsverfahren geleistet. Das zeigt, tarifgebundene und mitbestimmte Unternehmen machen es aus, gerade in diesen Zeiten der Transformation und Veränderung. Und es wird immer wieder deutlich: Solidarität und Zusammenhalt unter den Beschäftigten ist eine ganz entscheidende Kraft.
Besuch bei der Kleistschule
Die Kleistschule ist eine engagierte Grundschule, die als Schwerpunktschule den Fokus auf Sprachförderung legt. Die Schule zeigt eindrucksvoll, wie individuelle Förderung gelingt: Ob in der Bücherei, in Theaterprojekten oder durch Sprachbildung mit Musik, Reimen und Rhythmen – überall wird Sprache erlebbar gemacht. Das kommt den Kindern zugute, die ganz unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen. Digital ist die Schule angemessen aufgestellt: Smartboards, Tablets und eine zeitgemäße Medienerziehung gehören zum Alltag der über 460 Schülerinnen und Schüler. Natürlich stehen alle Beteiligten vor Herausforderungen, etwa beim Platzmangel, der derzeit durch Container überbrückt wird. Und: Schulleiterin Birgit Schirmer-Lauterbach hat sehr deutlich gemacht, wie wichtig Bürokratieabbau ist, damit wieder mehr Zeit für das Wesentliche bleibt – die Kinder. Herzlichen Dank an das gesamte Team der Kleistschule für ihr Engagement und die offene Diskussion.